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konservative Behandlung bei ulnolunärem Impaktionssyndrom

#1 Petra Brandt, erfasst am 04.07.2017 16:36

hat jemand Erfahrung in der konservativen Behandlung bei ulnolunärem Impaktionssyndrom ohne Instabilität bei ulna+. Es besteht auch ein TFCC Defekt (Zentrale Perforation). hauptsächlich Beschwerden bei Gegenständen heben in Handgelenksflex und ulnaAbd (Pfanne heben). welche Muskeln sollten speziell gekräftigt werden, ist eine Schienenversorgung sinnvoll? vielen Dank

#2 Marion Aich, erfasst am 04.07.2017 21:18

Liebe Petra
Ich habe immer wieder PatientInnen mit TFCC Verletzungen bei Ulna+ Variante.
Zur Stabilisierung des Handgelenkes gebe ich eine Handgelenksmanschette ab, die bei der Arbeit und im Haushalt getragen werden soll.
Dadurch wird die schmerzende Ulnarabduktion und HG-Flexion verhindert.
Ich instruiere aber auch alltägliche Verrichtungen mit aktiv stabilisiertem Handgelenk. Es soll darauf geachtet werden, dass im Handgelenk keine Ulnardeviation entsteht dh. zB. den Pfannengriff in Pro-od. Suppination halten und mit der linken Hand unterstützen. Ueben lasse ich dies die Patienten zB. mit einer 1/2 l Pet-Flasche: Die Flasche wird aktiv gehalten, das Handgelenk darf nicht bewegt werden während aktiv im Oberarm flektiert bzw. extendiert wird (Bizeps/Trizeps)
Dadurch werden die Unter-wie die Oberarmmuskeln trainiert.
Auch beim Öffnen eines Schraubverschlusses darauf achten, dass das HG gerade bleibt dh. nicht mit dem Daumen halten, sondern mit Dig IV und V.
Sinnvoll ist ausserdem die Intrinsicmuskulatur zu trainieren. Dadurch wird auch das Handgelenk entlastet.
Ich hoffe, meine Anregungen helfen dir.
Liebe Grüsse
Marion Aich

#3 Claudia E. Weber, erfasst am 05.07.2017 21:50

Liebe Petra
für die von Dir beschriebenen Patienten habe ich eine Arbeits- und Trainingsschiene entwickelt. Sie heisst Ulnar Stop Twist - sie stoppt die Flexion Ulnarduktion und lässt Freiraum in Radialduktion Extension - im Sinne der Dartmotion.
Es braucht ulnar Länge und eine Verbindung zum stabilisierenden Schulterblatt, was durch ein konsequentes festes Schliessen des Klein- und Ringfingers möglich ist. Die Schiene funktioniert mit einem sanften diagonalen Neoprenbandzug und ein guter Druck auf den distalen Radius fördert die Zentrierung des Scaphoids. Dadurch wird fast automatisch APL, ECR trainiert. Putzen, Kochen, Büro ist gut möglich. Daneben braucht es eine gute Stärkung der Intrinsic und ein Greifen aus der Palma auch bei mittelschweren Sachen, damit die tiefe HG-Muskulatur anspringt.

Die Anleitung für die Schiene kann bei mir angefordert werden - im Gegenzug möchte ich erfahren, wie Du sie eingesetzt hast und was Du ändern würdest.

Claudia E. Weber, ergowinti

#4 Claudia E. Weber, erfasst am 05.07.2017 21:50

Liebe Petra
für die von Dir beschriebenen Patienten habe ich eine Arbeits- und Trainingsschiene entwickelt. Sie heisst Ulnar Stop Twist - sie stoppt die Flexion Ulnarduktion und lässt Freiraum in Radialduktion Extension - im Sinne der Dartmotion.
Es braucht ulnar Länge und eine Verbindung zum stabilisierenden Schulterblatt, was durch ein konsequentes festes Schliessen des Klein- und Ringfingers möglich ist. Die Schiene funktioniert mit einem sanften diagonalen Neoprenbandzug und ein guter Druck auf den distalen Radius fördert die Zentrierung des Scaphoids. Dadurch wird fast automatisch APL, ECR trainiert. Putzen, Kochen, Büro ist gut möglich. Daneben braucht es eine gute Stärkung der Intrinsic und ein Greifen aus der Palma auch bei mittelschweren Sachen, damit die tiefe HG-Muskulatur anspringt.

Die Anleitung für die Schiene kann bei mir angefordert werden - im Gegenzug möchte ich erfahren, wie Du sie eingesetzt hast und was Du ändern würdest.

Claudia E. Weber, ergowinti

#5 Jürgen Busskamp, erfasst am 05.07.2017 22:18

Salut Petra,

meiner Meinung nach ist es auf konservaivem Wege schwierig eine zentrale Discusläsion erfolgreich zu therapieren. vor allem dann, wenn die Shmerzen nur unter Belastung wie Du sie beschrieben hast auftreten.

SIcher muss mal der e.c.r.l. und die intrinsiche Muskulatur gekräftigt werden um den ulnaren Carpus zu entlasten. Sofern der PAtient mit eienr HG. MAnschette arbeiten kann, ist dies indiziert um Ulnarduktion und Flexion zu verhindern. Wenn er allerdins Scchmerzen bei der Umwendbewegung im UA angibt, dann ist diese unbefriedigend.

Trotz aller Schwierigkeit ist eine Kräftigung wie oben beschrieben sicher ein Versuch wert- und die Schiene auch.

Liebe grüsse aus Basel- Jürgen

#6 Roger Frischknecht, erfasst am 08.07.2017 6:53

Hallo Petra
Ich würde unbedingt die Fasziale Spannung in die Überlegungen miteinbeziehen, zentral beim TFCC.
Diese zu Beeinflussen mit Myofaszialem Taping auf der Tiefen-Rückwärtigen-Armlinie (TRA) bringt unter Umständen eine Verbesserung im Einsatz bei Belastung und Bewegung. Allenfalls noch die Oberflächliche-Rückwärtige-Armlinie (ORA) die Ebenfalls in den Ulnocarpalen Komplex hineinspielt da diese die ganzen Strecker beinhaltet.
Die neuromuskuläre Antwort auf das Tape muss sofort kommen mit einer erleichterten Bewegung und lässt sich mit einem vorher definierten Belastungstest (VAS und aktiv ROM Test) problemlos objektivieren.
Bei Fragen einfach im Kantonsspital St.Gallen bei mir nachfragen.
Herzlich grüsst Roger Frischknecht

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